Montag, 21. Mai 2012

Mödlinger Hütte

Nach einem ausgiebigen Frühstück im Gasthaus Donner kurze Besichtigung des Bergsteigerfriedhofs in Johnsbach und danach Aufstieg zur Mödlinger Hütte.

Das Wetter heute nicht so toll, bewölkt und etwas Regen.
Der Aufstieg durch den Wald aber recht schön.

Im oberen Bereich gibt es noch einige Schneefelder, deswegen verpassen wir auch eine schlecht markierte Abzweigung und müssen uns für die letzte halbe Stunde erst einen Weg zur gut sichtbaren Hütte suchen - geht aber problemlos.

Kurze Trinkpause auf der Hütte, danach geht es jetzt auf dem "richtigen" Weg wieder zurück ins Tal.

Etwas verspätetes Mittagessen wieder beim Donnerwirt und Heimfahrt über Göstling an der Ybbs.

Sonntag, 20. Mai 2012

Gsengscharten Runde - Haindlkarhütte


Tag eins des Gesäuse-Kurztrips mit Lydia!

Nach einer wunderbaren Cabriofahrt über das Gscheid - Hubertussee (Kaffee und Buchteln bei der Wuchtelwirtin) - Mariazell - Wildalpen Ankunft in Johnsbach.

Nach dem Mittagessen beim Donnerwirt fahren wir bis zur Abzweigung ins Gseng, lassen das Auto stehen und steigen bei ziemlicher Hitze den Gsengschartenweg (658) hinauf. Es geht zunächst auf Geröll, dann zwischen Latschen und Felsbrocken hinauf zur Schlüsselstelle "Gsengscharte". Die letzten Meter sind mit einer Kette gesichert.
Abstieg zur Haindlkarhütte. Jetzt gibt es erst mal ein kühles Getränk! Beim weiteren Abstieg zunächst ein kurzer Verhauer in ein Bachbett. Canyoning steht diesmal nicht zur Debatte, also zurück zum Weg und vorbei an der alten Haindlkarhütte hinunter ins Tal zum Parkplatz Haindlkar. Am neu angelegten Steig durch den Wald vermeiden wir die Bundesstraße und wandern zurück zur Abzweigung nach Johnsbach beim Gasthaus Bachbrücke. auf dem ersten Stück des Sagenwegs geht es schließlich zurück zum Auto.
Abendessen und Übernachtung beim Donnerwirt in Johnsbach.


Samstag, 19. Mai 2012

Kaiserkogel-Stecke

Von Rabenstein an der Pielach bei super Wetter über die Kaiserkogel-Strecke
auf den Kaiserkogel gefahren.

Rauf war's ganz schön anstrengend, dafür war die Abfahrt ein wahrer Genuss!

Meine Tour auf runtastic.com




Donnerstag, 10. Mai 2012

Geisbühel-Strecke

Radträger montiert und mit dem Z4 nach Rabenstein!

Vom Bahnhof Rabenstein am Pielachtal-Radweg bis Warth. Links abbiegen und weiter auf der Straße bis Tradigist.

Im Zentrum links abbiegen Richtung Traisen und die Bergstraße hinauf.

Bei der Tradigister Stockschützenanlage weiter am asphaltierten Güterweg "Unter-Zögernitz" zum gleichnamigen Bauernhof (steil).

Hier geht dann ein steiler Feldweg bis zur Abzweigung "Geisbühel-Rabenstein" beim Marterl. Sehr heiss (27 Grad), sehr steil - Rad wird teilweise geschoben...

Variante 2: Rechts über den asphaltierten Güterweg "Röhrenbach" rasante Abfahrt zurück zum Bahnhof Rabenstein.

(Variante 1 -  links wäre ein steiler herausfordernder Anstieg zur "Josef-Franz-Hütte" gewesen, ein anderes Mal...)

Dienstag, 8. Mai 2012

Sagenstein-Tour

Meine erste "richtige" MTB-Tour!


Am Traisental-Radweg bis nach Wilhelmsburg - weil es so schön zu fahren war, verpasse ich gleich die Abzweigung ins Kreisbachtal und fahre weiter bis zum Teichstüberl in Göblasbruck - also zurück...

Abbiegen ins Kreisbachtal - Schloss Kreisbach - weiter zur Draxelhofer Höhe, dieses Stück auf Schotterwegen, etwas steil und anstrengend.


Von oben durch den Wald (super) zur Ochsenburgerhütte auf der Rudolfshöhe und tolle Abfahrt auf Wald- und Forststraße.

Heimfahrt über Ochsenburg und dann wieder am Traisental-Radweg entlang der Traisen. Sehr schön!

Dienstag, 1. Mai 2012

Tirolerkogel über Falkenschlucht



Bei traumhaften Wetter wunderschöne Mai-Wanderung mit Lydia!


Von Türnitz (Parkplatz "Eisernes Tor") auf der Forststraße durch das Retzbachtal vorbei an mehreren "Kraftorten" bis zur Abzweigung in die "vorübergehend gesperrte" Falkenschlucht.

An der Sperre vorbei kurzer Aufstieg bis zur Schlucht. Über die Holzstege durch die enge Klamm. Einer der Stege ist eingestürzt aber die Stelle ist problemlos mittels Leiter und leichter Kraxlerei zu überwinden.

Aufstieg bis zur Forststraße, hier leider einmal falsch abgebogen und mitten im Wald in einer Sackgasse...

Retour und später auf der richtigen Abzweigung an den Hängen von Törlstein und Lackenkogel bergauf und schließlich vorbei an einigen Schneefeldern (!) Aufstieg zum Gipfel des Tirolerkogels.

Mittagessen im Annaberger Haus.

 
Abstieg durch das Dachsental zurück ins Retzbachtal und zum Auto.




Samstag, 28. August 2010

Cotopaxi 5897m

Unser Bergführerteam holt uns in der Hosteria San Mateo ab, dann geht es ab in den Cotopaxi Nationalpark. Die Strasse geht bis zum Parkplatz auf 4500m. Wetter nicht besonders, teilweise Regen, schlechte Sicht.
Vom Parkplatz müssen wir unsere ganze Ausrüstung (inkl. Schlafsack) 300 Höhenmeter über ein Geröllfeld bis zum Refugio José F. Rivas auf 4800m hinauftragen (1 Stunde).
Die Berghütte ist sehr gemütlich, aber die Lager sind voll (zum Glück wurde ein extra Raum für uns reserviert, liegt zwar draussen, aber dafür ist es halbwegs ruhig - Oropax).
Am Nachmittag überprüfen wir nochmals die Ausrüstung (Klettergurt, Steigeisen, Pickel).
Wir steigen bis zum Gletscher auf, wo das Bergführerteam einige Eistechniken (Gehen mit Steigeisen usw.) mit uns übt.
Abends kochen sie für uns - sehr gut: Suppe, Huhn mit Reis und Nachspeise!
Danach ab ins Lager - Wecken ist um Mitternacht. Schneefall in der Nacht.

Nach dem Weckruf mühsames Aufstehen, viel geschlafen haben wir nicht...
Habe Kopfschmerzen und etwas Übelkeit - wird nach Trinken zum Glück besser.
Kein Appetit, daher nur Tee und einige Kekse zum Frühstück - hoffentlich geht es bald los...

Aufstieg um 1:30 saukalt, Nebel, Neuschnee, starker Wind - eine irrsinnige Schinderei.

Zunächst geht es über verschneites Geröll und Lavasand bis zum Gletscher.
Steigeisen anlegen, anseilen und ziemlich rasch über die erste Steilstufe mit vielen Spalten - sehr anstrengend.

Ich bin mit Peter W. und Bergführer Gustavo in einer Seilschaft (Nr. 2).
Vollmondnacht, man sieht die Lichter von Quito in der Ferne und natürlich die Stirnlampen der anderen Bergsteiger, aber der Cotopaxi selbst ist in Wolken, ausserdem sehr starker Wind, der an den Kräften zerrt (zeitweilig bläst es einen fast um).

Wir steigen langsam durch den Gletscherbruch auf, machen nur zwei Trinkpausen und sonst geht es schrittweise mit kurzen Verschnaufpausen über steile Eisflanken bergauf bis endlich nach 6 Stunden der Gipfel erreicht ist. Oben sieht man nur ein paar Meter, der eisige Sturm bläst (bin froh, dass ich nur hinter Gustavo herstapfen musste, die letzten Meter zum Gipfel fast auf allen vieren...)

Leider oben überhaupt keine Sicht - schnelles Gipfelfoto, dann schauen wir, dass wir runterkommen.

Abstieg in 2 Stunden - gefährlich...
Peter geht voraus, ich wieder in der Mitte und Gustavo sichert uns von hinten.
Beim Abstieg etwas bessere Sicht und weniger Wind, wir sehen zum ersten Mal, wo wir überhaupt aufgestiegen sind und können auch ein paar Fotos schiessen.
Sind aber sehr müde und gehen daher sehr langsam und vorsichtig, bis wir endlich das Refugio erreichen.

Insgesamt waren nur 5 von unserer Gruppe am Gipfel, ich der dritte...

In der Hütte kurz etwas trinken, zusammenpacken und dann beginnt schon der Abstieg zum Parkplatz, den wir gegen Mittag erreichen. Kaum zu glauben, dass es erst Mittag ist - fühlt sich an wie später Nachmittag.

Obwohl es mit Abstand meine schwierigste und anstrengendste Bergtour war, bin ich sehr zufrieden...